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Joe Hachem

Gewinner der *World Series of Poker 2005
Der im Libanon geborene Hachem wanderte Anfang der siebziger Jahre nach Australien aus, wo er als Chiropraktiker und Hypothekenmakler arbeitete. Der verheiratete Vater von vier Kindern schockte die Pokerwelt, als er beim Main Event der World Series of Poker 2005 die Rekordzahl von 5.618 Spielern aus dem Feld schlug und $7,5 Millionen für seinen Sieg einsteckte. Dabei nahm er nur an der Weltmeisterschaft teil, weil sein Freund bei PokerStars einen Platz bei diesem Event gewonnen hatte und er ihn nach Las Vegas begleitete. Joe Hachem ist der vierte *WSOP-Sieger, der PokerStars sein Zuhause nennt.


Sein Leben vor dem Titelgewinn

Joe Hachem war ausgebildeter Chiropraktiker, ehe eine seltene Blutkrankheit ihn zwang, seinen Beruf aufzugeben - eine Wendung, die letztlich zu seinem späteren Sieg bei der World Series of Poker führte. Weil er nicht mehr als Chiropraktiker arbeiten konnte, hatte Hachem plötzlich viel Zeit zum Pokern. Er erreichte zwei Finaltische bei australischen No Limit Texas Hold'em-, Pot Limit Omaha- und Pot Limit Texas Hold'em-Events. Bevor er 2005 das $10.000 Buy-In Main Event der WSOP spielte, wurde Hachem Zehnter beim $1.000 No Limit Texas Hold'em Rebuy-Turnier. Er verpasste den Finaltisch bei diesem Event nur knapp, ließ aber trotzdem 884 andere Spieler hinter sich und nahm $25.850 mit nach Hause. Doch dies stellte sich als Kleingeld heraus im Vergleich zu dem Gewinn, der ihn kurz darauf erwartete.

Das Main Event der WSOP 2005

Nachdem einer seiner Freunde ein PokerStars-Satellitenturnier und damit einen Platz für die WSOP 2005 gewonnen hatte, beschloss Joe Hachem, ihn in die USA zu begleiten und selbst sein Glück bei diesem $10.000 Buy-In-Turnier zu versuchen.

Auf seinem Weg durch das riesige Teilnehmerfeld wäre Joe einmal beinahe ausgeschieden - als er mit zwei Dreien ein All-In seines Gegners callte, aber dann doch noch eine 3 im Flop traf. Mit diesem glücklichen Drilling gewann er die Hand und sammelte so viele Chips, dass er den Finaltisch erreichte.

Dort allerdings startete er als einer der Spieler mit den wenigsten Chips. Doch er kämpfte sich immer weiter vor, bis er schließlich Steve Dannemann im Heads-Up gegenüber saß. Nach einigem Auf und Ab kam die entscheidende Hand, die ihn zum Weltmeister 2005 machte: Joe Hachem hielt 7-3 offsuit und callte eine Erhöhung von Steve, der A-3 offsuit hatte. Der Flop brachte 4-5-6 und Joe damit einen Straight. Steve hatte eine mögliche Straße mit der Drei und hoffte seinerseits, die Straße noch zusammenzukaufen. Als auf dem Turn ein As kam, erhöhte Joe Hachem und wurde seinerseits von Steve Dannemann erhöht, und schließlich gingen beide Spieler All-In. Der River brachte eine Vier, und damit hatte Joe Hachem das Main Event der World Series of Poker 2005 gewonnen und war neuer Weltmeister.

"Aussie, Aussie, Aussie, Oi, Oi, Oi!"-Rufe schallten durch den Raum. Die australischen Fans waren begeistert, und Joe schwenkte die Nationalflagge und rief immer wieder "Danke Amerika!" Mit seinem Titelgewinn hat Hachem in Australien einen wahren Pokerboom ausgelöst. Er ist erst der vierte Nicht-Amerikaner, der jemals die WSOP gewinnen konnte.

Sein Leben nach der World Series of Poker

Hachem ist damit der vierte Weltmeister in Reihen des Team PokerStars. Obwohl er für seinen Platz bei der World Series of Poker nicht wie zwei frühere Sieger (Chris Moneymaker und Greg "Fossliman" Raymer), ein Satellitenturnier gewinnen musste, hatte er zuvor bereits über 100.000 Hände bei PokerStars gespielt. Joe hofft, dass er in seinem neuen Leben mehr Zeit für seine Familie hat und möglichst oft an den größten Turnieren in aller Welt teilnehmen kann. Er wurde Fünfter beim World Series Circuit Turnier im Paris/Bally's in Las Vegas und Siebter beim Bellagio Friday/Saturday No Limit Hold'em-Turnier. Hachem spielte auch beim PokerStars Caribbean Poker Adventure der World Poker Tour und kam dort ins Preisgeld. Zweifellos zählt Joseph Hachem damit zu den bekanntesten und erfolgreichsten PokerStars der Welt.



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